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20.11.2019 | 01.28 Uhr

Sportverletzungen

Fingerverletzungen

gestauchtes Fingergelenk

gestauchtes Fingergelenk

Verletzung: Bei der Distorsion oder Verstauchung eines Fingers werden Gelenkkapsel, Sehnen, Bänder oder Muskulatur durch eine "Überbewegung" geschädigt und das betroffene Gelenk wird instabil. Kleinere Verletzungen überdehnen lediglich die gelenkbildenden Strukturen, größere Gewalteinwirkungen führen zu Rissen.

Therapie: Oft reicht eine Ruhigstellung des verletzten Gelenks mittels Tapeverband oder Schiene. Eine Gelenkversteifung wird mit krankengymnastischen Beweglichkeitsübungen verhindert. Eine ausgeprägte Gelenkinstabilität kann operativ behoben werden.

Genesung: Verstauchungen der Finger heilen meist innerhalb von ein bis zwei Wochen aus. Wichtig ist eine Kräftigung der gelenkstabilisierenden Muskulatur zur Vermeidung einer erneuten Verletzung. Prophylaktisch können Tapeverbände in Sportarten unterstützen, bei denen die Finger besonders belastet werden (z.B. Volleyball).

Dr. Höher: Prophylaxe durch Tape

Foto - Fingerverletzungen; Quelle: dpa
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