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20.11.2019 | 01.31 Uhr

Sportverletzungen

Fingerverletzungen

luxiertes Fingergelenk

luxiertes Fingergelenk

Verletzung: Beim Auskugeln eines Fingers (Luxation) wird das Gelenk "ausgerenkt", d.h. der Gelenkkopf wird aus der Pfanne herausgehebelt und die beiden gelenkbildenden Knochenenden verschieben sich. Oft sind Kapsel, Bänder oder Sehnen mitverletzt und eine Deformation des Gelenks ist deutlich sichtbar.

Therapie: Das Gelenk sollte durch einen Arzt wieder eingerenkt werden. Per Röntgenuntersuchung werden vorher knöcherne Verletzungen ausgeschlossen. Bei der Reposition wird der Finger durch Zug wieder in seine normale Stellung gebracht. Dann kann der verletzte Finger mit Tape an einem benachbarten Finger befestigt oder per Schiene ruhiggestellt werden. Leichte Beweglichkeitsübungen verhindern eine Einsteifung.

Genesung: Die Fingerschiene sollte ein bis zwei Wochen - bei schwierigeren Verletzungen bis zu vier Wochen - getragen werden. Mit Schutzmaßnahmen (z.B. Tapeverband) ist meist eine rasche Rückkehr zu Sport und Wettkampf möglich.

Dr. Höher: Prophylaxe durch Tape

Foto - Fingerverletzungen; Quelle: dpa
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