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18.10.2018 | 01.35 Uhr

Sportverletzungen

Gehirnerschütterung

unverletztes Gehirn

unverletztes Gehirn

Das Gehirn wird durch die knöcherne Schädelkapsel und eine umgebende Flüssigkeit (Liquor) geschützt. Wird der Schädel durch einen Schlag, Stoß oder Aufprall plötzlich beschleunigt bzw. abgebremst, kann das Gehirn innen am Schädelknochen anstoßen. Dadurch kann es zur leichtesten Form des Schädel-Hirn-Traumas kommen: der Gehirnerschütterung (schwere Formen sind Hirnprellung und Hirnquetschung). Typisches Kennzeichen einer Gehirnerschütterung ist eine Erinnerungslücke zum Unfallhergang. Weitere mögliche Symptome: kurzzeitige Bewusstlosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufbeschwerden. Bei Kopfverletzungen sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, um gravierende Hirnverletzungen oder Schädelfrakturen auszuschließen. Im Sport sind schwere Kopfverletzungen selten - Gehirnerschütterungen können bei Stürzen, Zusammenstößen mit dem Gegner, in Kampfsportarten wie Boxen aber auch bei technisch unsauberen Kopfbällen im Fußball auftreten.

Dr. Höher: Arztbesuch unverzichtbar

Vitali Klitschko (r.) gegen Samuel Peter im Oktober 2008; Rechte: dpa
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