Star-Album: Gerd Müller  

  • Der marokkanische Torhüter Ben Kassu Allal (M) und sein Verteidiger haben das Nachsehen. Gerd Müller köpft den Ball ins Tor.

    Zehn Mal brachte Gerd Müller bei der WM 1970 in Mexiko den Ball im gegnerischen Tor unter. Zum Auftakt rettet er die deutsche Mannschaft gegen Marokko vor einer Blamage. 0:1 lag die DFB-Elf hinten. Uwe Seeler glich aus, Müller gelang zehn Minuten vor Schluss der Siegtreffer. Rechte: dpa

  • Gerd Müller (l.) und Uwe Seeler

    Das deutsche Sturmduo hatte damit das Vertrauen von Bundestrainer Helmut Schön gerechtfertigt. Der erfahrene Hamburger Seeler und der junge Münchner Müller teilten sich in Mexiko ein Zimmer, während die Presse versuchte, für den einen oder den anderen Stimmung zu machen. Rechte: dpa

  • Der deutsche Torjäger Gerd Müller (l, hinten) verwandelt unhaltbar für den hechtenden bulgarischen Torhüter Simeon Simeonov den Elfmeter zur 3:1-Führung.

    Auch im zweiten Spiel gegen Bulgarien musste die deutsche Mannschaft einen Rückstand wettmachen, und wieder war Gerd Müller entscheidend daran beteiligt. Drei Mal traf der Bayern-Stürmer ins Schwarze. Am Ende gewann Deutschland mit 5:2. Rechte: dpa

  • Der peruanische Torhüter Luis Rubinos (r) ist geschlagen: Der deutsche Torjäger Gerd Müller (l) schiebt den Ball an ihm vorbei und erzielt die 1:0-Führung.

    1:0 Gerd Müller, 19. Minute, 2:0 Gerd Müller, 26. Minute, 3:0 Gerd Müller, 39. Minute. So was nennt man einen Hattrick. Müller gelang das Kunststück im dritten Vorrundenspiel gegen Peru. Am Ende hieß es 3:1. Rechte: dpa

  • Gerd Müller mit Sombrero

    Nach dieser Leistung in der Vorrunde hatte sich Gerd Müller ein Päuschen verdient. Doch lange ausruhen konnte er nicht. Denn jetzt stand die K.o.-Runde an. Im Viertelfinale und Halbfinale folgten zwei Dramen, an denen der Torjäger ebenfalls entscheidend beteiligt war. Rechte: dpa

  • Gerd Müller (l) schießt aus Nahdistanz volley zum 3:2 gegen England ein, der englische Torhüter Peter Bonetti (r) ist ohne Abwehrchance.

    2:0 führten die Engländer im Viertelfinale bereits, doch die Deutschen schafften durch Beckenbauer und Seeler den Ausgleich. In der Verlängerung gelang Müller dann mit einem akrobatischen Volleyschuss der 3:2-Siegtreffer. Rechte: dpa

  • Gerd Müller (l.) versucht, einen italienischen Gegenspieler mit dem Ball zu überlaufen.

    110.000 Zuschauer erlebten am 17. Juni 1970 im Aztekenstadion ein "Jahrhundertspiel". Müller erzielte in der Verlängerung des Halbfinalspiels gegen Italien seine Turniertreffer neun und zehn und hielt so die Hoffungen auf eine deutsche Endspiel-Teilnahme lange am Leben. Am Ende aber gewann Italien mit 4:3. Rechte: dpa

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