Star-Album: : Johan Cruyff  

  • Johan Cruyff (vorn) schießt im Gelsenkirchener Parkstadion das 1:0-gegen Argentinien.

    Technisch, aber vor allem taktisch waren die Niederländer das beste Team der WM 1974. Angeführt von ihrem Kapitän Johan Cruyff spielte diese Mannschaft einen Stil, der bis heute den modernen Fußball prägt. Rechte: dpa

  • Der niederländische Spielregisseur Johan Cruyff (l.) umdribbelt den argentinischen Torhüter Daniel Carnevali.

    Nominell gab Cruyff den Mittelstürmer des Oranje-Teams, doch eigentlich war er dessen Spielgestalter. Immer wieder ließ er sich zurückfallen, um das Spiel von weiter hinten zu lenken. Das war Teil des taktischen Konzepts der Niederländer. Rechte: dpa

  • Johan Cruyff führt den Ball.

    Cruyff war der Protagonist eines Konzepts, das als "totaler Fußball" bezeichnet wurde. Dabei ging es darum, dass ein Angreifer verteidigen und ein Abwehrspieler angreifen können muss. Bei gegnerischem Ballbesitz sollten die Räume möglichst eng gemacht werden. Rechte: dpa

  • Im strömenden Regen flankt der niederländische Spielregisseur Johan Cruyff (M) vor das argentinische Tor.

    Bei eigenem Ballbesitz schwirrten die Niederländer dagegen auf die Flügel aus, um so Räume für den Angrfiff zu schaffen. Der „Times“-Jounalist David Miller bezeichnete Cruyff nicht zuletzt wegen dieser taktischen Philosophie des "flexiblen Raums" als "Pythagoras in Fußballschuhen". Rechte: dpa

  • Johan Cruyff entspannt mit seiner Frau am 03.07.1974 im Trainingslager des Teams in Hiltrup im Münsterland.

    Die Niederländer erreichten spielend das Finale. Doch dann kam die so genannte "Pool-Affäre". Die "Bildzeitung" berichtete über Partys im Trainingslager der Niederländer mit nackten Frauen. Cruyff soll daraufhin vor dem Finale die ganze Nacht mit seiner aufgebrachten Frau telefoniert haben. Rechte: dpa

  • Uli Hoeneß (l) foult im Strafraum den niederländischen Kapitän und Torjäger Johan Cruyff (unten) und der englische Schiedsrichter John Taylor (r) - Jack gerufen - entscheidet auf Elfmeter.

    Dennoch begann das Finale mit einem Paukenschlag. Cruyff konnte von Uli Hoeneß schon in der ersten Minute im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden. Neeskens verwandelte den fälligen Elfmeter. Rechte: dpa

  • Franz Beckenbauer (r,) und der Niederländer Johan Cruyff in Aktion

    Doch am Ende hatten Franz Beckenbauer und die Deutschen das bessere Ende für sich. Der "Kaiser" war eine Art Pendant zu Cruyff. Nominell in der Abwehr als Libero, interpretierte er die Rolle als freier Mann und schaltete sich immer wieder mit ins deutsche Angriffsspiel ein. Rechte: dpa

  • Schiedsrichter John Taylor zeigt dem niederländischen Kapitän Johan Cruyff (vorn) die Gelbe Karte.

    Für den Star des WM-Turniers endete das Finale mit einer Niederlage. Schon der Rückstand zur Pause brachte Cruyff derartig in Rage, dass er auf dem Weg in die Kabine die Gelbe Karte wegen Meckerns sah. Rechte: dpa

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